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Nach zwei anstrengenden Wettkampftagen ist die 2. United World Karate Weltmeisterschaft zu Ende.

Am Samstag ging es in der Sportarena in Montecatini los. Den Anfang machten die Männer mit Kata individual. Tchaarren Paulik startete in der Altersgruppe Youth mit einer starken Gojushiho Sho und kam bis ins Halbfinale. Unter die ersten vier reichte es leider nicht, dennoch eine tolle Leistung für seine erste internationale Meisterschaft (zumal Kata nicht sein einziger Start war, aber dazu später mehr). Ähnlich ging es Robert Scharf, Gabriel Eisenmann und Alexander Schumm. Bei den Senioren starteten ca. 40 Karatekas. Alex setzte sich sogar unter die besten acht, verpasste dann aber knapp den Einzug ins Finale.

Anschließend waren die Frauen in der Disziplin Kata an der Reihe. Mihriban Ögüt startete mit einer starken Nijushiho schaffte es bis ins Halbfinale, wo sie sich gegen die starke Konkurrenz aber leider nicht mehr durchsetzen konnte.

In der Altersgruppe der Seniorinnen starteten Michaela Schwaderer und Tanja Steinebronn. Beide präsentierten ihre Kata gut und erreichten damit das Halbfinale der acht Besten. Für das Finale reichte es den beiden aber auch leider nicht.

Nach den Einzelwettkämpfen in der Form folgten die Teamwettbewerbe.

Die Männer (Tchaarren, Gabriel und Alexander) schafften es unter die besten acht und verpassten dann aber leider das Finale. Die Frauen hingegen erreichten das Finale und präsentierten dann am Sonntag die Kata Gojushiho sho mit Bunkai (Anwendung). Diese Performance brachte sie schlussendlich auf den 2. Platz und Mihriban, Michaela und Tanja konnten sich über den Vize-Weltmeistertitel freuen.

Außerdem starteten Gabriel und Tanja in der Kategorie Enbu mixed, dem Showkampf zwischen Mann und Frau. Am Samstag setzten sie sich gegen die starke Konkurrenz durch und erreichten das Finale, welches am folgenden Tag stattfand. Im Finale zeigten sie dann eine tolle, fehlerfreie Enbu. Die Kampfrichter befanden dann aber das italienische sowie das brasilianische Team für stärker und so blieb den beiden Deutschen der dritte Platz.

Weiter ging es mit den Kumite Disziplinen.

Den Anfang machte die Disziplin Fuku-Go, bei der alle Backnanger antraten. Mihri und Tanja tragen gleich zu Beginn gegen die späteren Finalisten in der ersten Runde im Kumite an. Auch Tchaarren hatte wenig Glück und schied totz guter Kitei raus. Michi hatte wesentlich mehr Erfolg. Sie schaffte es in die dritte KO Runde wo sie dann in Kumite gegen die spätere Zweitplatzierte aus Brasilien traf. Gabriel überstand ebenfalls die erste Runde (Kumite) und schied dann aber leider in Kitei aus. Alex kämpfte sich bis in die dritte KO Runde und schied zum Schluss in Kumite aus.

In Kumite hatten Michaela, Tchaarren und Alex dann aber auch tolle Erfolge.

Michi setzte sich mehrere Runden lang gegen ihre Konkurrentinnen souverän durch und traf dann im Viertelfinale auf die spätere Weltmeisterin, die sie nur knapp besiegte.

Auch Alexander kämpfte sich hart durch. Einen Kampf nach dem Anderen besiegte er die starke Konkurrenz und bemerkte dabei gar nicht, dass er bereits im Halbfinale stand. Aufgrund der vielen Teilnehmer, die auf mehreren Wettkampfflächen gleichzeitig antraten fiel es allerdings auch sehr schwer, die Übersicht zu behalten und so war der dritte Platz in Kumite bei der WM für ihn die Überraschung des Tages, die er sich aber wirklich verdient hatte.

Die größte Überraschung des Tages war allerdings unser Youth-Starter Tchaarren. Auf seine Kumite Disziplin musste er lange warten und war hochmotiviert, alles zu geben, als es dann endlich auch für ihn losging.

Er ging auf die Wettkampffläche als Frischling, der zum ersten Mal auf internationalem Terrain schnupperte und verließ sie erst wieder, als er auch im letzten Kampf zum Sieger erklärt wurde. Damit hatte natürlich keiner gerechnet. Wir sind mächtig stolz auf den Weltmeister aus Backnang.

In Kumite Team kamen dann auch die Frauen endlich so richtig zum Zug. Während die Männer in der zweiten Runde auf die späteren Drittplatzierten aus Protugal trafen und ausschieden kämpften sich die Frauen ins Finale vor und ließen die starken Rumäninnen hinter sich. Gegen das brasilianische Team konnten sie dann leider keine Siege mehr erreichen und feierten am Ende den zweiten Platz.

Wir sind mächtig stolz auf alle Athleten!



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